My Boating Blog

Der Blog für Segel- und Motorboot Freunde


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Zwischenstopp in Porto Azzuro


Wir waren alle froh unterwegs zu sein. War es doch auf dem Meer allemal ruhiger als in der Bucht von Giglio Campese. Da wir kein Brot mehr an Bord hatten, gab es Pfannkuchen zum Frühstück. Das hob die Laune noch zusätzlich. An dieser Stelle ein grosses Lob an unseren Koch Olaf, der uns während des Törns immer gut mit Essen versorgte.
Schon nach wenigen Seemeilen hatten wir guten Wind und konnten die Segel setzen. Als wir die Südspitze von Elba erreicht hatten, frischte der Wind bis auf 25 Knoten (ca. 50 km/h) auf und wir hatten bei strahlendem Sonnenschein beste Segelbedingungen. Leider kam der Wind aus einer ungünstigen Richtung, so daß wir viel gegen den Wind ankreuzen mussten. Dadurch kamen wir auf 45 sm und ca 10 Stunden Fahrtzeit. Am späten Nachmittag erreichten wir den Hafen von Porto Azzurro, wo sich schon einige Segelboote wie an einer Perlenkette aufgereit in Richtung Hafeneinfahrt bewegten. Ein Franzose fuhr uns dabei unverschämt dicht auf und nutze die Gelegenheit, als wir wie die Anderen im Hafenbecken kreisten, uns zu überholen, damit er noch vor uns einen Liegeplatz bekommt. Ein beherztes Manöver unseres Skippers setzte dem jedoch schnell ein Ende und er musste wieder seinen Platz hinter uns einnehmen. Nach kurzer Wartezeit bekamen wir auch schon durch einen Hafenmitarbeiter einen Liegeplatz zugewiesen. Nach dem Anlegen wurde auch dem Franzosen der Platz neben uns zugewiesen. Kaum hatte er angelegt wurde auch schon die übergrosse Sat-Schüssel auf dem Steg aufgebaut und damit begonnen, das gesamte Boot abzuduschen (mit Gardena Duschkopf). Durch den noch verhältnismäßig starken Wind, wurde dabei die Gischt seiner Gardena Regendusche, schön auf die umliegenden Crews verteilt, die auf ihren Booten saßen. Ungläubiges Kopfschütteln war die Folge, was den Franzosen aber nicht weiter störte, bzw. merkte er dies im Eifer seiner Tätigkeit noch nicht einmal.
Nachdem wir uns frisch gemacht hatten, ging es in den Ort. Ziel war ein kleiner Laden am Hafen, der typisch italienische Gewürzmischungen für Pasta sowie Öle und Salze (Empfehlung: Trüffelsalz) anbietet. Nach einem Spaziergang durch die schönen Gassen mit Geschäften und Restaurants ging es wieder zurück zum Hafen. Mit einem leckeren Essen in einen der Restaurants am Hafen, ging ein schöner Tag auf See zu Ende.

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Unterwegs von Giglio nach Porto Azzurro


Nachdem wir eine sehr unruhige Nacht mit Gewitter, Geschaukel und permanenten Schlaggeräuschen an Bord hinter und hatten, wollte hier jeder so schnell wie möglich weg. Noch recht verschlafen, manch einer hatte es lediglich auf eine Stunde Schlaf gebracht, ging es daher direkt ohne Frühstück hinaus auf’s Meer. Zuvor mussten wir allerdings noch den Anker per Hand hochziehen, da die Ankerwinsch nicht funktionierte.
Heute werden wir wieder Elba ansteuern um dort im Hafen von Porto Azzurro nochmals zu übernachten. Die See ist weitgehend ruhig und die Sonne zeigt sich bereits hinter den Bergen Giglios. Es liegt bestimmt ein schöner, warmer, trockener Tag vor uns.

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Im Hafen von Porto Azzurro


In der Bucht von Porto Ferraio hatten wir bereits guten Wind, so konnten wir kurz nach verlassen unseres Heimathafens, das erste mal die Segel setzen. Leider mussten wir sehr häufig den vielen Fähren ausweichen, die in der Bucht ein und ausfuhren. Als wir das Cap bei Cavo umschifft hatten wurde der Wind merklich stärker und es zeichneten sich auch bereits die ersten Schaumkronen auf den Wellen ab. Noch 7 sm (ca 14 km) lagen noch vor uns bis nach Porto Azzurro. Nach ca einer Stunde setzte Regen ein und der Wind nahm noch etwas zu, sodass wir unser Großsegel teilweise Reffen mussten um das Boot besser unter Kontrolle halten zu können. Wie es in solch einer Situation kommen musste, lösten sich auch die beiden Liegematten auf dem Vorderdeck und flogen im hohen Bogen in die aufgewühlte See. Ein sofort eingeleitetes „Mann über Bord Mannöver“ unter Segel, zugunsten der Liegematten, haben wir jedoch jedoch aufgrund der Widrigkeiten nach kurzer Zeit aufgegeben müssen. Im Trubel hat sich dann auch noch zu allem übel ein Tau so heftig in einer Winsch verklemmt, dass diese erst mal nicht mehr zu gebrauchen war.
Gegen 15:45 Uhr erreichten wir den idyllischen Hafen von Porto Azzurro.
Nach einem gelungenen Anlegemanöver, wurde erst mal an Bord entspannt und die verklemmte Winsch wieder in Gang gebracht. Leider wird der Regen immer stärker und das Boot liegt nicht sehr ruhig im Hafen.

Hier werden wir die heutige Nacht verbringen. Für Morgen sind leider noch schlechtere Wetterbedingungen vorausgesagt.

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