My Boating Blog

Der Blog für Segel- und Motorboot Freunde


Ein Kommentar

Von Jereza nach Vrgada


Von Jereza nach Vrgada – Da wir die großen Etappen unseres Kroatien Törns bereits hinter uns haben (die Kornaten haben wir aufgrund ausbleibender Winde ausgelassen), war heute noch mal ein entspannter Nachmittag in einer der vielen Buchten geplant. Nach bereits 10 Seemeilen, erreichten wir die kleine Insel Vrgada. Hier gibt es eine schöne Bucht mit einem Sandstrand und einigen Bojen zum Festmachen. Der kleine Ort in der Nähe hat zwar einen Hafen, jedoch nicht für Charterboote. Aber wir haben ja unser Dinki, mit dem wir mittlerweile routiniert und halbwegs trocken, daß Ufer erreichen. Wenn man an einer Boje in der Sonne liegt, kommt man auf eigenwillige Ideen, wie z.B. sich mit einer Leine gesichert an einem Bootsmannsstuhl, den 18 Meter hohen Mast hinaufziehen zu lassen. Das Ergebnis: Coole Fotoaufnahmen und ein Sonnenbrand.

Heute Abend wird es der letzte Abend auf See sein, da wir morgen Nachmittag zurück in Zadar sein müssen, um das Boot wieder zu übergeben. Um so mehr freuen wir uns darüber, unsere vorletzte Nacht auf dem Meer und nicht in einer Marina zu verbringen.

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Von Murter nach Solta


von Murter nach Solta – Den Abend feierten wir in der Nachbarmarina Hramina, da hier sehr hübsche Restaurants sich direkt am Hafen angesiedelt haben. Betina selbst, bietet hier sehr wenig. Dafür aber eine ruhige Liegemöglichkeit. Dort hatten wir dann die Gelegenheit aus einem Geburtstag heraus in den nächsten zu feiern. Wie praktisch. Die Nacht lagen wir sehr ruhig in Betina. Der heutige Tag brachte wie erwartet viel Sonne und ein guter Wind, der uns weiter südlich zur Insel Vis bringen sollte. Durch ein gutes Frühstück gestärkt, ging es dann auch schon wieder aus dem Hafen. Bereits nach kurzer Zeit konnten wir die Segel setzen und mit raumen Wind (fast von hinten) mit gut 6 Knoten uns auf den Weg machen. Auf hoher See angekommen, nutzen wir die Gelegenheit unseren Fäkaltank einmal durchzuspülen. Wir hatten ihn zwar bisher kaum genutzt, hat er sich uns doch dennoch mit seiner gelegentlichen Duftentwicklung in der Kabine in Erinnerung gerufen. Dem was wir uns allerdings da entledigten, konnte unmöglich von uns gewesen sein. Wenn schon die Möven einen Bogen von 500 m um unser Boot fliegen, das Meer kurzfristig seine arzurblaue Farbe verliert und trotz Windstärke 4 die Kopfnote unseres „Fäkal de Toilette“ auch an Deck noch intensiv wahrzunehmen ist, dann sagt das schon viel über die Situation aus. Vielen Dank an der Stelle an unser(e) Vorgänger, bzw. den Vercharterer, für die Hinterlassenschaft.
Durch fremde und eigene Winde angetrieben, kamen wir gut voran. Unser Ziel, die Insel Vis, lag jedoch noch in weiter ferne, so daß wir nach 9 Stunden auf See uns entschlossen, als Zwischenziel die Insel Solta anzulaufen. Dort kamen wir gegen 19:30 Uhr im Hafen von Maslinica an. Trotz anfänglicher Befürchtungen, bekamen wir prompt auch noch einen Liegeplatz. Der Hafen ist eine Mischung aus verträumten Fischerviertel, mit kleinen Restaurants am Kai, kleinen bunten Fischerbooten die im kleinen Fischerhafen vor sich hinschaukeln und einer gerade neu entstehenden Marina auf dem gegenüberliegenden Kai. Dennoch ein sehr idyllischer Fleck und auf jedenfall zu empfehlen. Bei einem schönen Abendessen und einem Glas Wein in einem der kleinen Restaurant´s am Wasser, lassen wir den Abend ausklingen und freuen uns schon auf den nächsten Tag, der uns dann weiter auf die Insel Vis bringen wird.

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