My Boating Blog

Der Blog für Segel- und Motorboot Freunde


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Von Messina nach Tropea


Der Liegeplatz in Messina mit Blick auf die Hafeneinfahrt und die Marienstatue, die den Hafen und die Stadt schützen soll, war schon einzigartig. Wenn auch die vielen ein und ausfahrenden Fähren, für ständige Bewegung unseres Schiffes sorgte, das wir schon mit Springleinen zusätzlich gesichert hatten. Gegen 11:00 Uhr verließen wir den Hafen und fuhren weiter nach Norden, abermals durch Straße von Messina mit mit dem Stromboli als Tagesziel. Die Einfahrt zu Strasse von Messina komnten wir dieses mal ohne starke Strömung und Strudel durchfahren, da es anscheinend gerade einen Gezeitenwechsel gab. Auf See war dann schnell klar, das der uns vorausgesagte Nordöstliche Wind, der für die fast 45 sm lange Passage zum Stromboli wichtig gewesen wäre, nicht vorhanden war. Der Wind kam dagegen aus Nordwestlicher Richtung. D.h. wir hätten auf der Fahrt zum Stromboli gegen den Wind ankreuzen müssen, was uns viel Zeit gekostet hätte. Wir entschieden uns daher nach Tropea auf dem italienischen Festland zu segeln um dann von dort aus morgen einen erneuten Anlauf zum Stromboli zu untermehmen. Schon bei der Anfahrt sah man die malerische Altstadt von Tropea, die in 40 m Höhe direkt an die Felsen gebaut wurden. Auch vom sehr ruhig gelegenen Hafen hat man einen wunderschönen Blick auf die Felsen und die Altstadt. Am Abend unternahmen wir noch einen vom Hafen ca. 20 minütigen Fußmarsch in die Stadt, um uns noch etwas nach dem langen Segeltag zu bewegen und um in einem der netten, kleinen Restaurants, noch etwas zu Abend zu essen. Wir waren absolut begeistert von der malerischen Schönheit der Altstadt mit ihren vielen kleinen Gässchen. Beeindruckt und müde ging es dann zurück auf’s Schiff. Wir sind gespannt auf Morgen und die Überfahrt zum Stromboli, dessen Vulkanspitze man bereits von hier aus sehen kann.
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Von Taormina nach Messina


Der Anker hat gehalten und wir konnten heute Morgen einen schönen Sonnenaufgang erleben, der Taormina über das Meer anstrahlte. Heute ging es mal etwas früher los, da wir bis zum späten Nachmittag wieder zurück in Messina sein wollten. So haben wir unseren Anker eingeholt, der uns dieses mal keine Probleme machte und machten uns auf den Weg an der Küste entlang. Mit einem Ausblick auf diese schöne Szenerie, gab es dann Frühstück auf dem Deck. Was für ein Privileg. Heute hatten wir einen schönen Sonnentag mit etwas Wind, so daß wir auch nach einigen Seemeilen die Segel setzen konnten und mit gemütlichen 3-4 Knoten unseren Weg machten. Kurz vor der Einfahrt zum Hafen von Messina, machten wir wieder die Erfahrung, daß das sonst so glatte Meer auf einmal durch Strömungen mächtig aufgewirbelt wurde. Dieses mal waren wir jedoch darauf vorbereitet. Gegen 17:30 liefen wir im Hafen von Messina ein. Gleich nachdem wir angelegt hatten, wurden noch die Lebensmittelvorräte wieder aufgefüllt, da wir in den kommenden Tagen evtl wenig Möglichkeiten zum Einkauf haben. Es ist geplant nochmals die liparischen Inseln anzusteueren und noch nicht besichtigte, wie z.b. dem Vulkan Stromboli, einen Besuch abzustatten. Dieses mal wohl auch mit mehr Sonne, angenehmeren Temperaturen, jedoch wahrscheinlich mit weniger Wind.

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Von Messina nach Riposto


Trotz Regen haben wir uns heute entschieden aus Messina auszulaufen und unseren Törn in Richtung Süden fortzuführen. Unser Ziel für heute ist der malerische Ort Taormina, an dem es eine vorgelagerte Bucht mit Ankermöglichkeiten geben soll, in der wir übernachten möchten. Unterwegs wechseln sich Schauer und Sonnenschein ab und es ist merklich kühler geworden. Auf halber Strecke tauchten plötzlich Delfine am Bug unseres Schiffes auf. Fast eine halbe Stunde begleiteten uns ca. 10 dieser Tiere und vollführten im Wasser ihre Kunststücke und ein interessantes Wasserballett bei dem mehrere Delfine nebeneinander schwammen und sich gleichzeitig aus dem Wasser erhoben. Erfreut dass wir das Glück hatten ein solches Schauspiel zu erleben, ging es dann weiter in Richtung Taormina, dass wir gegen 19:30h Taormina. Wir waren von Anfang an beeindruckt wie sich die Stadt von See aus uns zeigte. Eine bergige Landschaft in der es schien als würden die Häuser an den Berghängen kleben. Selbst die weiterhinten liegenden Bergkuppen waren mit kleinen Ortschaften besiedelt. Als wir in der geplanten Bucht ankamen, starteten wir auch sogleich unser Ankermanöver. Nachdem sich das Boot nach einiger Zeit am Anker ausgerichtet hatte, merkten wir jedoch, daß der Schwell zu groß war und das Boot unangenehm schaukeln lies. Also nicht unbedingt das, was man unbedingt die ganze Nacht haben möchte. Kurzerhand schauten wir noch in den Hafen von Taormina, stellten jedoch fest das hier auch nur ein Anlegen an der Kaimauer oder Ankern möglich wäre und der Hafen recht offen und damit mit ähnlichen Schwell Verrhältnissen zu rechnen wäre. Nach einem kurzen demokratischen Prozess haben wir uns dann entschieden in das ca. 8 sm entfernte Riposta weiterzufahren, da es hier einen richtigen Yachthafen gibt. Als wir gegen 21:30 in Riposta ankamen war es bereits dunkel. Das Funkfeuer war schwerlich bis garnicht zu erkennen, fanden sie aber dennoch in der Dunkelheit. Wir hatten Glück, denn der Hafenmeister wollte gerade Feierabend machen. Nett und zuvorkommend wies er uns dennoch einen Liegeplatz zu. Nun werden wir hier die Nacht verbringen. Ab morgen soll auch das Wetter von Tag zu Tag sommerlicher werden. Wir freuen uns schon darauf.

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Von Lipari nach Messina


Heute Morgen wurden wir im Hafen von Lipari mit Sonne geweckt. Nachts hatten wir einige Regenschauer. Der Wind ist mäßig mit Böen, die bereits im Hafen gut zu spüren sind. Das zeigt uns bereits, was uns wahrscheinlich heute auf See erwarten wird. So haben wir uns daher wie jeden morgen mit einem guten Frühstück vorbereitet. Gegen 11 Uhr liefen wir aus dem Hafen von Lipari aus mit dem Ziel, heute das Festland bei Messina zu erreichen. Der Kurs ermöglichte uns einen Vorwindkurs, d.h. wir hatten den Wind weitgehend von hinten, was uns ein gutes vorankommen mit 7-8 Knoten ermöglichte. Anfangs hatten wir auch sonnenschein und eine weitgehend ruhige See. Beim Verlassen der Windabdeckung durch die Inseln, wurde der Wind merklich stärker und erreichte leicht 28-30 Knoten. Gegen 18:30 erreichten wir die Einfahrt von Messina. Beim Einfahren in die Meerenge hatten wir ein Interessantes Naturschauspiel. Das anfänglich glatte Wasseroberfläche änderte sich im Bereich in dem das abfliesende Wasser aus der Meerenge auf das Meerwasser traf, zu sich aufbauenden Wellen und Strudeln mit 10-20 Meter Durchmesser. Da wir Anfangs noch nicht unter Motor fuhren, wurde auch unser Schiff durch einen der Strudel um fast 180 Grad gedreht. Mit Motor ging es dann weiter. Allerdings sehr langsam, da wir bei ca 5 Knoten Fahrt eine Gegenströmung von 4 Knoten hatten. Erst als wir uns der Küstenlinie näherten, war ein besseres Vorankommen möglich und wir erreichten zwei Stunden später gegen 19:30 Uhr den Yachthafen von Messina. Hier haben wir auch unser viertes Crew-Mitglied aufgenommen. Der Yachthafen liegt direkt an der Stadtpromenade. Da wir allerdings in der Vorsaison hier sind herrscht hier auch noch kein reges treiben, wie es wohl vermutlich in den Sommermonaten der Fall ist. Morgen möchten wir dann weiter die Ostküste Richtung Süden befahren und Städte wie Taormina und Catania besuchen und uns evtl den Ätna nich etwas genauer anschauen. Allerdings ist für morgen, Mittwoch, auch der einzige Regentag unseres Törns vorausgesagt mit Temperaturen zwischen 18 und 19 Grad. Wir warten ab, wie unsere Segelambitionen unter diesen Umständen aussehen werden.
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