My Boating Blog

Der Blog für Segel- und Motorboot Freunde


Ein Kommentar

Von Cala d’Or Richtung Porto Cristo


Von der Marina Cala d’Or waren wir begeistert. Da wir ab morgen bereits wieder die Rückfahrt in Richtung Palma antreten müssen, haben wir uns entschieden, heute noch einen Abstecher in Richtung Porto Cristo zu unternehmen. Das sind in etwa 12 sm. Von dort werden wir jedoch wieder zurück nach Cala d’Or Segeln um morgen nicht so eine große Strecke vor uns zu haben. Heute ist ein sonniger Tag, der uns im windstillen Hafen fast 20 Grad bescherte. Hier auf See bläst allerdings weiterhin der eisige Ostwind, mit einer gefühlten Temperatur von 13 Grad. Das ist auch die derzeitige Wassertemperatur. Da sucht man sich gerne ein windgeschütztes Plätzchen an Bord und geniest die wärmenden Sonnenstrahlen.
Aufgrund der ungünstigen Windverhältnisse kamen wir nur sehr schwerlich voran. So steuerten wir die Bucht Cala Magrana an, ankerten und verbrachten bei herrlichem Sonnenschein, den Nachmittag in der Bucht. Gegen 16 Uhr lichteten wir den Anker und machten uns wieder auf den Weg zurück nach Cala d’Or. Dabei hatten wir den Wind mal wieder gegen uns und mussten ständig gegen ihn kreuzen. Dadurch verloren wir viel Zeit und Weg. Langsam dämmerte es auch schon und der sowieso schon kühle Wind, wurde nun noch merklich kälter. Durchgefroren vom Seewind kamen wir in der Marina an. Der erste Weg war unter die warme Dusche, von der man schon an Bord geträumt hatte. Nach einem schönen Abendessen waren jedoch die Anstrengungen des Tages schnell wieder vergessen.

Für die Route hier klicken:

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Von Palma nach La Rapita


Nachdem der Mittwoch wie vorausgesagt eher regnerisch und kühler Tag wurde, so freuten wir uns heute, als die Sonne heute Morgen sich wieder zeigte. So machten wir klar Schiff und füllten unseren Wasser- und Lebensmittelvorrat wieder auf. Gegen 11:00 Uhr starteten wir dann zum zweiten mal von Palma. Wir wollten heute unsere Route nach Süden fortsetzen, die wir ja am Dienstag wetterbedingt vorzeitig in Palma beenden mussten. Der erste Streckenabschnitt durch die Bucht von Palma verlief mit idealen Windbedingungen. So kamen wir auch gut voran. In der Höhe von Capo Blanco ging es dann mit neuem Kurs weiter in Richtung Osten. Nun hatten wir den östlichen Wind direkt auf der Spitze und wir mussten gegen den Wind kreuzen. Der Wind nahm nun stetig zu und die Wellen wurden immer höher. So mussten wir Seemeile für Seemeile gegen Wind und Wellen ankämpfen. Ein Zurück gab es nun nicht mehr. Wir lösten uns immer wieder am Ruder ab. Hier und da schoss auch mal eine Gischt über das Deck und traf uns unvermittelt. Etwas abgekämpft und durchgefroren erreichten wir nach fast sieben Stunden und 30 Seemeilen, den Hafen von La Rapita. Nach einer warmen Dusche und einem heißen Tee waren alle wieder wohlauf. Ein weiterer interessanter Tag mit einigen Herausforderungen liegt hinter uns.

Für die Route hier klicken:

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Von Santa Ponca nach Palma


Bei leichtem Wind, so um die 10 Knoten, verliesen wir heute den Hafen von Santa Ponca in Richtung Rapita, was südlich und ca. 25 Seemeilen entfernt liegt. Auf der Fahrt, nahm nach einigen Stunden der Wind auf 20 Knoten zu. War das etwa schon die Schlechtwetterfront, die sich ankündigte? Als wir am Nachmittag in der Höhe von Palma segelten, war der Wind bereits auf 28 Knoten angestiegen und es wurde mittlerweile ein beschwerliches Vorankommen. Für Julia und Norbert war es allerdings eine gute Herausforderung, ihre seglerischen Fähigkeiten zu trainieren. mit der Zeit wurde uns bewusst, dass wir unser für heute angepeiltes Ziel Rapida, kaum bei Tageslicht erreichen werden. Da vor uns auch die Schlechtwetterfront mit dunklen Wolken aufzog, entschlossen wir uns, den Hafen von Palma anzulaufen und die weitere Entwicklung abzuwarten. Gegen 18:30 Uhr lagen wir dann in unserem Heimathafen. Mal sehen, wie sich die nächsten Stunden entwickeln.

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Von Port Andratx nach Santa Ponca


Die Nächte auf Mallorca um diese Jahreszeit sind recht frisch. Das wird einem schnell klar, wenn man morgens geweckt wird, indem man sein Gesicht in ein kaltes Kissen drückt. Da unsere Segelyacht ohne Heizung ausgestattet ist, kondensiert einem da schon mal der Atem, wenn man nach einem warmen Kaffee fragt. Umso schöner ist es, wenn die Sonne dann auf das Deck scheint und man in der wärmenden Sonne frühstücken kann. Man merkt aber schon, das noch Vorsaison ist, da die Yachten in den Häfen kaum belegt sind und auf ihre Besitzer in den kommenden Sommermonaten warten. Nachdem wir heute gut gefrühstückt und frisch geduscht hatten, verliesen wir den Hafen von Port d‘ Andratx in Richtung Norden. Das Ziel ist der Hafen von Soller. Einer der wenigen Häfen, den es an der Nordküste von Mallorca gibt. Nachdem wir an der nördlichen Küstenlinie angekommen waren, merkten wir recht schnell, dass der Wind und die Wellen sehr ungünstig für uns standen. Unsere Navigation zeigte uns an, dass wir hierdurch voraussichtlich gegen 23:30 Uhr in Sollere eintreffen würden. Das wollten wir nicht unbedingt riskieren. So war die Entscheidung umzukehren und Richtung Süden zu fahren recht schnell getroffen. Vorbei an unseren vorherigen Hafen Andratx erreichten wir Santa Ponca, wo uns über Funk ein Liegeplatz zugewiesen wurde. Da Seeluft hungrig macht, wurde auch wieder lecker gekocht und zu Abend gegessen. Morgen wird es dann vorbei an Palma weiter in Richtung Süden gehen. Für Mittwoch soll das Wetter lt. Wetterdienst etwas ruppiger werden, mit Wind in Böen bis Stärke 9, sowie leichtem Regen. Da sind wir gespannt was auf uns zukommt. Wir werden berichten.

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Von Palma nach Port Andratx


Heute morgen konnten wir etwas länger schlafen, es ist ja auch Sonntag. In der Nacht wurden wir wach, da sich eine Alarmanlage, vermutlich eines anderen Schiffes, bemerkbar machte. Da auch heute Morgen schon gleich die Sonne schien, war es ein muss, unser erstes Frühstück auf dem Achterdeck einzunehmen. Während wir frühstückten regte sich schon einiges, an der nur 50 m entfernten Uferpromenade. Viele Jogger und Radfahrer übten hier bereits ihren Frühsport aus. Wir waren daher überrascht als auf einmal mehrere hundert Läufer entlang der Promenade zu sehen waren und auch die Strassen gesperrt wurden. Schnell war klar das es sich hierbei um Lauf-Wettbewerb handeln musste.
Gegen 12:30 hieß es dann zum ersten Leinen Los, mit Kurs auf Port Andratx. Der Wind wahr mäßig bis böig. Nach anfänglichen Wolkenfeldern, wurden die sonnigen Abschnitte immer länger.
Gegen 18 Uhr liefen wir dann im Hafen von Andratx ein und erhielten vom Hafenmeister, noch einen der begehrten Liegeplätze. Nach einem leckeren Abendessen aus der eigenen Kombüse, (Curry-Reisgericht), geht der erste Urlaubstag zu Ende.

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