My Boating Blog

Der Blog für Segel- und Motorboot Freunde


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Lastovo – Skrivena Luka


Nachdem wir gestern unsere Rollertour aufgrund des Gewitters vorzeitig beenden mussten, hat sich die Crew heute für eine gemeinsame Inselrundfahrt mit dem Scooter entschieden. Alle waren begeistert von der Idylle Lastovos und einstimmig der Meinung, dass man ohne diese Tour absolut etwas verpasst hätte. Da es bereits Nachmittag war als wir zurück kamen, war an eine längere Segelstrecke nun nicht mehr zu denken. Wir entschieden uns daher die östliche Küste Lastovos anzulaufen und in der ca. 4 Seemeilen entfernten Bucht Skrivena Luka zu übernachten. Diese hatten wir ja bereits letzte Woche mit der anderen Crew besucht. Dieses mal hatten wir uns jedoch im dortigen Restaurant „Porto Rosso“ eine „Peka“ mit Lamm vorbestellt. Dieses kroatische Pfannengericht das in einem riesigen Grill langsam gegart wird, muss mind. 3 Std vorher bestellt werden. Das Anlegen gestaltete sich etwas schwierig, da die Bucht von Anhöhen umgeben ist, von denen Fallwinde böenartig in die Bucht einfielen. Natürlich meistens dann, wenn es beim Anlegen in die entscheidende Phase geht. Nach einigen Versuchen hat es dann auch geklappt. Es war für uns beruhigend zu sehen, dass es nicht nur uns so ging. Wir waren aufgrund der kurzen Anfahrt bereits um 16 Uhr in der Bucht. Bis 19 Uhr waren dann alle 30 Liegeplätze belegt. Für morgen ist die Überfahrt zur Insel Vis geplant. Da wir viel Wind und stärkeren Seegang erwarten, werden wir etwas früher starten als sonst üblich.


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Lastovo – Bucht Makarac


Die Fahrt von Sv Klement nach Lastovo verlief durch ruhiges Wasser. Der Wind hatte nachgelassen, der Himmel war blau und die Sonne schien wieder in gewohnter manier. Nur über der weiter entfernten Bucht von Split zeigten sich Wolkenformationen, die ankündigten, das sich das noch ändern könnte. Es ging vorbei an der Insel Korcula und dann in süd-östlicher Richtung an die Westküste von Lastovo. Dort angekommen steuerten wir zwischen den idyllischen, vorgelagerten Inseln hindurch. Dort findet man auch vom Wasser zugängliche Bunker , die von der Marine als Versteck genutzt werden, bzw. wurden. Einige Zeit später erreichten wir die Bucht Makarac.

Am Ende der Bucht befindet sich eine Kai-Anlage mit ca. 30 Liegeplätzen die vom angegliederten Hotel Solitudo betrieben werden. Dort befinden sich auch die sanitären Anlagen. Es ist allerdings für Damen und Herren jeweils nur eine Dusche vorhanden, was bei entsprechender Belegung zu Wartezeiten führen kann. Ein Supermarkt ist nicht vorhanden. Der nächste befindet sich in 3 km Entfernung. Ein Motorroller Verleih befindet sich über die Hafenbrücke, erste Strasse rechts nach ca. 50m.

Am späten Nachmittag mieteten wir uns Motorroller und wollten die Insel etwas erkunden. Eine absolute Empfehlung, da die Ausblicke sensationell sind. Insbesondere das „Heliodrom“ eine Plattform für Hubschrauber in 400m Höhe, bietet einen gigantischen Rundumblick. Als wir die Plattform fast erreicht haben, sahen wir das sich aus Richtung Korcula sich eine gewaltige Gewitterfront näherte. Uns blieben daher nur wenige Minuten,  dann mussten wir die Plattform leider verlassen und uns bei einsetzendem Schauerregen wieder auf den Rückweg machen. Vorher konnten wir jedoch beeindruckende Bilder von diesem Naturschauspiel machen.

  


Quelle: Navionics, 2016


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 Lastovo- Skrivena Luka


Im nahegelegenen Konzum Supermarkt versorgen wir uns mit allem, was für die kommenden Tage benötigen würde. Dann legten wir mit der Petra II ab und verließen wieder den Hafen von Lumbarda. Wir waren froh hier einen Liegeplatz bekommen zu haben. Die Liegegebühren von 340 kn waren soweit in Ordnung und die Sanitären Anlagen noch akzeptabel.

Unsere heutige Route führt uns zu der südlich gelegenen Insel Lastovo. Da wir hierfür eine kürzere Strecke zurücklegen mussten als in den vergangenen Tagen, hatten wir noch einen Badestopp eingelegt. Am späten Nachmittag erreichten wir die kleine Bucht Skrivena Luka, die im Süden von Lastovo liegt. Die Strecke heute mussten wir unter Motor zurücklegen, da der Wind nicht zum Segeln ausreichte. Einen Liegeplatz bekamen wir an der Steganlage des Restaurants „Porto Rosso“ in dem wir dann auch zu Abend gegessen haben.

Quelle: Navionics, 2016