My Boating Blog

Der Blog für Segel- und Motorboot Freunde


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Bilder vom Karibik-Törn 2013 online


Die schönsten Bilder und Eindrücke von unserem Karibik-Törn sind nun online im Foto-Logbuch verfügbar. Entweder rechts auf das „Foto-Logbuch“ Icon klicken, oder über den direkten Link zum Foto-Logbuch.

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Zurück nach Point-a-Pitre – Törnende


Als wir heute in den Morgen starteten wussten wir noch nicht, daß dieser noch eine Überraschung für uns bereithalten würde. Aber zuerst saßen alle noch beim Frühstück, stärkten uns für den Tag und sprachen über die letzte Nacht, die mit heftigen Windböen sehr unruhig war. Hinzu kam, daß sich aufgrund der Böen, gestern Abend der Anker gelöst hatte, als wir gerade beim Abendessen saßen und das Boot neu verholt werden musste. Aber heute morgen schien auf den ersten Blick alles in Ordnung zu sein. Auf den ersten Blick. Denn als wir unseren Anker heben wollten schauten wir nicht schlecht. Um die Ankerkette hatte sich die Leine einer Boje gewickelt, an deren Ende ein Hummerkasten hing. Den hatten wohl Fischer gestern Abend ausgelegt und dabei unseren Schwoikreis nicht beachtet. Mehrere Versuche das Seil von der Ankerkette zu bekommen schlugen fehl. So blieb uns nichts anderes übrig, als das Seil zu kappen und danach von der Ankerkette zu wickeln. Natürlich haben wir es anschliessend wieder ordnungsgemäß verknotet, um den Fischer nicht um seinen Fang zu bringen.

Nach einer nervenaufreibenden Aktion ging es weiter zum Kap an dem wir uns gestern schon versucht hatten. Auch heute stand der Wind ähnlich ungünstig. So blieb uns nichts anderes übrig, als die 6 Seemeilen unter Motor zurückzulegen. Gegen Nachmittag erreichten wir dann Bucht von Point-a-Pitre, wo wir nochmals einen Badestopp an einem vorgelagerten Riff einschoben. Den letzten für diesen Urlaub. Gegen 17:30 Uhr steuerten wir dann den Hafen von Point-a-Pitre an. Wir hatten Glück. Es war kaum Wind und noch ausreichend Platz, als wir unseren Katamaran gekonnt an den Steg steuerten.

Ein schöner Urlaub geht zu Ende mit vielen Eindrücken von einer anderen Kultur und einer beeindruckenden Landschaft. Grünen Inseln und mit Palmen bewachsenen Traumstränden, so wie man sich die Karibik vorstellt. Es gibt hier noch viel zu entdecken , was sicherlich eine weitere Reise wert ist.

Aber das ist eine andere Geschichte……

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Von Deshaies in Richtung Les Saintes


Heute starteten wir von Deshaies in Richtung Süden. Ziel war es, das Kap von Guadeloupe zu umfahren und die südlichen Inseln von Le Saintes zu erreichen. Gegen Spätnachmittag erreichten wir das Kap im Süden Guadeloupes. Leider hatten wir den Wind nun direkt auf der Nase und es war kaum ein Vorankommen möglich. Nach einigen Versuchen brachen wir ab, da absehbar war, daß wir auf diese Weise erst weit nach Eintreffen der Dunkelheit ankommen würden. So drehten wir ab und steuerten einen nahegelegenen Hafen – Reviere de Sense – an. Auf dem Weg dorthin folgten uns einige Kajakfahrer. Einer machte sich den Spaß in unserem Kielwasser zu Surfen.

Morgen werden wir noch einmal einen Versuch starten, das Kap zu umfahren. Egal wie, wir müssen ja morgen zurück in unseren Heimathafen Point-a-Pitre.

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Montserrat und zurück nach Guadeloupe


Am Dienstag hatten wir Antigua in Richtung Montserrat verlassen, wo wir Abends im Norden der Insel, in der Bucht „Little Bay“ geankert hatten. Außer uns lagen nur noch zwei weitere Segler in der Bucht und als wir beim Zoll einklarierten, hatten wir den Eindruck als freue man sich auf jeden Besucher, der auf die Insel kommt. So wurde durch den katastrophalen Vulkanausbruch und die damit einhergehende Evakuierung der Insel, die Infrastruktur doch weitgehend geschwächt.
Durch die Zerstörung der Hauptstadt Plymouth, waren auch einige Hotels, Schulen und der Flughafen betroffen. Das wird nun langsam alles wieder im Norden der Insel neu aufgebaut. Das merkten wir auch bei unserem Landgang, daß auch die Auswahl an Nahrungsmitteln in den Einkaufsläden sehr beschränkt und teilweise recht teuer war. So kostete z.B. eine Packung Müssli umgerechnet ca. 5€.

Heute morgen ging es dann weiter entlang der Westküste von Montserrat im Richtung Süden. Hier konnten wir einen Blick auf Plymouth werfen und sahen vom Meer aus auch einge Häuser, die in dem gewaltigen Lavastrom versanken, der sich vom Mount Souviere bis hin zum Meer in einer breiten Schneise erstreckt. Vom Gipfel des Vulkans wehten noch dicke Rauchschwaden aufs Meer hinaus und der Schwefelgeruch war auf dem Boot gut wahrzunehmen, obwohl wir bestimmt 4 Seemeilen vom Ufer entfernt waren. Ein Zeichen, daß der Mount Soufiere noch immer nicht zur Ruhe gekommen ist.

Am südlichen Ende von Montserrat nahmen dann Wind und Wellen merklich zu. Dies steigerte sich je mehr wir uns Guadeloupe näherten und wir Wind mit über 30 Knoten hatten, sowie Wellen die bis zu drei Meter erreichten. Das fand dann der größte Teil der Crew nicht mehr so spaßig und jeder suchte sich so sein Plätzchen wo er den Ritt über die Wellen am Besten ertragen konnte. Zum Glück erreichte aber niemand das letzte Stadium der Seekrankheit.

Ziemlich abgekämpft von den heutigen Strapazen erreichten wir am späten Nachmittag die Bucht von Deshaies an der Westküste Guadeloupes, in der wir bereits vor ein paar Tagen gelegen hatten und von der wir auch wussten, daß wir hier gut an Proviant kommen.

Die Bucht ist durch die hohen Berge sehr anfällig für Fallböhen und Regenschauer. So erwartete uns auch dieses mal beides, als wir unseren Ankerplatz in Anspruch nahmen. So wurden wir richtig nass um danach vom Starkwind sogleich wieder trocken geföhnt zu werden.
Zum Glück scheint unser Anker gut zu halten. Das muß er auch, denn wir erwarten eine unruhige Nacht mit starken Windböen und niemand hat Lust darauf, mitten in der Nacht zwischen den vielen anderen Yachten, den Anker neu verholen zu müssen.

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Antigua – Tropical Rain „Shower“


Pünktlich wie jeden Morgen, man könnte die Uhr danach stellen, begann es aus den wenigen Wolken die sich am Himmel befanden, kräftig zu regnen. Ein kräftiger, weicher und warmer Schauer, der in großen Tropfen vom Himmel viel. Kein Vergleich zu den hansgrohe Regenduschköpfen wie man sie von zu hause kennt. Das nutzte der Großteil der Mannschaft sogleich, um sich zum Duschen an Deck zu versammeln. Als hätte man eine Münze in eine Zeitschaltuhr eingeworfen, hörte der warme Regenguss nach 3 Minuten schlagartig auf. Die Zeit reichte aber gut aus um sich einzuseifen und abzuduschen. Die Sonne und der Wind sorgten im wiederum für eine rasche Trocknung. Welcher Spa kann einen solchen Luxus bieten.

Den Sonntag gestern hatten wir mit Landausflügen nach St. Johns, der Hauptstadt von Antigua, sowie dem Lord Nelson’s Dockyard National Park verbracht. Für St. Johns war der Sonntag allerdings ein ungünstiger Zeitpunkt, da alle Geschäfte und Restaurants geschlossen waren und die Stadt für eine Hauptstadt einen seltsam ausgestorbenen Eindruck machte. Das was noch auf der Straße unterwegs war, machte teilweise keinen vertrauenswürdigen Eindruck.

Der historische Nationalpark von Admiral Nelson war hingegen ein Besuch wert. Wenn man am Eingang darauf hinweist, daß man mit einem Boot vor Ort ist, erhält man auch freien Eintritt, da dieser wohl in den Liegegebühren enthalten ist. Hier findet man die liebevoll restaurierten Gebäude, der Admirals- und Offiziersunterkünfte von 1855, die heute die Hafenmeisterei, Yacht-Services, Souvenier-Shops, Restaurants, sowie ein Hotel beherbergen.

Am Abend war der Strand von Pigeon Beach voller Leben. Die Einwohner trafen sich hier um gemeinsam zu Grillen und um zu karibischer Reggae Musik, das Wochenende ausklingen zu lassen. Welch Lebensfreude und Lässigkeit, so stellt man sich das Leben in der Karibik vor.

Kurz nach unserer morgentlichen Regendusche trafen heute auch die Techniker ein, auf die wir am Samstag noch gewartet hatten, die sich aber schon ins Wochenende verabschiedet hatten. Im nachhinein sind wir auf diesen Umstand nicht böse, hatte er uns doch eine unbeschreiblich schönen Aufenthalt in dieser traumhaften Bucht mit ihrem smaragdgrünen Wasser ermöglicht.

Nach zwei Stunden war die Reparatur abgeschlossen und wir hatten wieder ein segeltüchtiges Schiff. Wir tankten unser Boot noch mit Diesel und Frischwasser auf, danach konnten wir nun nach drei Tagen wieder aufs Meer hinaus. Da die Zeit nun doch schon fortgeschritten war und wir schon frühen Nachmittag hatten, konnten wir unseren Plan heute schon nach Montserrat zu Segeln nicht mehr umsetzen. So ging es einige Meilen nördlich an der Küste entlang. Bei Johnsons Point fanden wir noch einen guten Liegeplatz für die Nacht.

Tipp: Sehr gut zu Abend gegessen hatten wir in der „Life Bar“, die sich in Falmouth (gegenüber der Tankstelle) befindet.
Freies WLAN hab es in fast jedem Restaurant, sowie in den Bars

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