My Boating Blog

Der Blog für Segel- und Motorboot Freunde


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Von Castle Harbour nach Banagher


Heute lag sie nun vor uns, die letzte Brückendurchfahrt und die letzte Schleuse, die wir in unserem Urlaub noch durchfahren werden. Aber noch lagen wir im Hafen von Portumna und frönten einem ausgiebigen Frühstück, bei dem das Ziel war, die noch vorhandenen Lebensmittelvorräte zu dezimieren. Aber das war auch kein Problem, darin waren wir mittlerweile auch richtig gut. Gespannt verfolgten wir dabei auch die Ablegemanöver der Boote, die nach und nach den Hafen verlassen. Besonders angetan hat es uns „Dr. Bowthruster“ (Bowthruster=Bugstrahlruder; ein kleiner Hilfspropeller am Bug, der für kurze Korrekturmanöver gedacht ist). Dr. Bowthruster allerdings nutzte diesen im Dauerbetrieb. Er war auch der einzige, der den Hafen zu aller Verwunderung im Rückwärtsgang verlies, um dann in der verkrauteten Hafenzufahrt zu wenden. Der hektische Einsatz des Bugstrahlruders konnte allerdings nicht verhindern, dass das Wendemanöver einen anderen Verlauf nahm, wie Dr. Bowthruster es geplant hatte. Er setzte das Boot in den Schlick und saß fest. Heftiges gestikulieren gegenüber Frau und Kind, half auch nicht weiter. Erst der beherzte Einsatz seines Gashebels, versetzte das Boot, das schon leicht Schlagseite hatte, wieder zurück in die Fahrrinne. Schnell verschwand er am Horizont.
Für uns war es nun aber auch Zeit und wir verliesen ebenfalls den Hafen, allerdings vorwärts, in Richtung Portumna Bridge. Rechtzeitig zur Öffnung der Drehbrücke sind wir vor Ort. Dieses mal wollten wir das Brückengeld nicht prellen und hielten Ausschau nach dem Brückenwärter, der lt. Reiseführer, mit einer langen Stange und einem Klingelbeutel den Obolus entgegennehmen sollte. Aber es war weit und breit kein Klingelbeutel zu sehen. Naja, es klappte auch ohne. Weiter ging es auf dem Shannon zur Victoria Schleuse bei Meelick, die wir auch ohne Rally in eineinhalb Stunden erreichen. Um uns nicht nochmal den Unmut anderer zuzuziehen, verzichteten wir dieses mal auf eine Schleichfahrt und fuhren zielstrebig auf die Schleuse zu. Als wir an der Schleuse ankamen, war bereits eine Hälfte des Schleusentores geschlossen. Eine Ampel, wie an anderen Schleusen, ist hier nicht vorhanden. In der Schleusenkammer erkennen wir bereits liegende Boote. Es ist aber noch Platz und so entschließen wir uns, es durch die enge Einfahrt der noch offenen Hälfte des Schleusentores, zu versuchen. Zu unserem erstaunen springen Jugendliche direkt vor dem Schleusentor ins Wasser. Mit Helm und Neopren-Anzug ausgestattet, scheint das hier in Irland eine Sportart mit einem speziellen Kick zu sein, die wir auch schon in der ein oder anderen Hafeneinfahrt beobachten konnten. Jetzt mussten wir nicht nur auf eine Durchfahrt achten, die nicht viel breiter als unser Boot war, sondern auch noch auf adrenalinsüchtige, jugendliche Klippenspringer. Aber es gelang uns, ohne jemanden oder etwas zu schädigen, in die Schleusenkammer zu gelangen. Der Schleusenwärter erhält von uns bei der Ausfahrt eine Dose Bier als Trinkgeld, worüber er sich riesig freut. Nachdem wir den Stichkanal und das Wehr hinter uns gelassen haben, möchten wir noch am Meelick Quay festmachen, an dem wir bei der Hinfahrt nur vorbei gefahren sind. Am Steg ist Platz für drei Boote. Als wir am Quay ankommen haben schon zwei Boote festgemacht, allerdings so, daß zwischen ihnen nur eine Lücke zum Anlegen bleibt. Wir wollen es dennoch versuchen. Durch das angrenzende Wehr können wir nicht im idealen Winkel anfahren, so haben wir etwas Probleme, das Boot vernünftig an die Kaimauer zu bekommen. Die Crew vom anderen Boot beobachtet dabei genüsslich an Deck, wir wir uns am Kai einen abbrechen. Auf die Idee uns die Taue am abzunehmen, sind die Freizeitkapitäne nicht gekommen. Damit waren sie schon meine Freunde. Aber wir haben es letztendlich auch ohne sie geschafft.
Da wir mit unser Boot erst gegen 16 Uhr in Banagher sein möchten, haben wir hier noch etwas Zeit uns die Gegend anzusehen. Lt. Reiseführer, soll es hier in der Nähe die Überreste einer alten Abtei geben und einen alten Verteidigungsturm. Beides finden wir natürlich nicht, aber wir haben dafür eine schöne Wanderung durch das Hinterland gemacht. Begleitet hat uns dabei „Devil“, ein kleiner Mischling, der uns nicht mehr von der Seite weichen wollte und uns ständig vorauslief, so daß wir den Eindruck hatten, als wolle er uns „sein“ Irland zeigen. (naja, vielleicht lag es auch an unserer guten Frühstückswurst, die ihm Bettina als Leckerlie verabreicht hat).
Als wir ablegen wird uns klar, dass nun nur noch wenige Kilometer vor uns liegen, bevor wir das letzte mal mit unserem Boot anlegen werden. Etwas Wehmut macht sich breit, was sich durch eine gewisse Stille an Deck bemerkbar macht.
Gegen 16 Uhr erreichen wir Banagher und machen am Silverline Anlieger fest. Nachdem wir nochmal getankt haben, macht ein Mitarbeiter noch einen kurzen Check, ob mit dem Boot alles in Ordnung ist. Wie zu erwarten gibt es keine Probleme.
Da wir mittlerweile alle hungrig sind, geht es am Abend zu Flynn’s Pub, wo wir schon bereits am ersten Urlaubsabend lecker gegessen haben. Danach machen wir es uns noch auf dem Deck bei einem Glas Wein gemütlich und lassen das Erlebte nochmals an uns vorüberziehen.

Ein schöner Urlaub geht zu Ende, der durch schöne Landschaften und sehr gastfreundliche und offene Menschen geprägt war. Wir sind uns alle einig, daß wir irgendwann wiederkommen werden.

Vielen Dank für Eure Kommentar und Blog Besuche. Hat uns viel Spass gemacht, Eure Kommentare zu lesen und Euch an unserem Törn teilhaben zu lassen.

Die Crew der 36H


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Von Banagher nach Dromineer


Heute morgen waren um acht schon die ersten Aktivitäten an Bord zu vernehmen. Bevor wir heute in Richtung Süden zum Lough Derg aufbrechen, heißt es noch den Wassertank auffüllen und unseren Dieseltank. Der ist nach einer Woche Fahrbetrieb zwar noch halb voll, wir wollen aber kein Risiko eingehen, wenn es für die nächsten Tage nach Süden auf den Lough Derg geht. Der See ist einer der größten den wir befahren. Gespannt schauen wir auf die Anzeige an der Zapfsäule, deren Zähler nicht aufhören möchte seine Runden zu drehen. Bei 136 Liter ist dann Schluss. Wir sind beruhigt, da wir mit der Menge gerechnet haben. Etwas überrascht waren wir allerdings schon, das der Liter Diesel mit 1,30€ abgerechnet wurde.
Nachdem unser Boot versorgt war und die Crew durch ein gutes Frühstück ebenfalls, machen wir uns auf den Weg. Unser Ziel für heute ist die kleine Hafenstadt Dromineer, die im südlichen Teil des Lough Derg liegt. Für den Weg von 40 km rechnen wir mit einer Fahrtzeit von 5 Stunden. Allerdings liegt noch die Schleuse von Meelick und die Drehbrücke von Portumna vor uns, die nur zu bestimmten Tageszeiten geöffnet wird.
Gemütlich geht es durch die Brücke von Banagher weiter auf dem Shannon, der sich durch die Landschaft windet. Die Ufer sind teilweise so mit Bäumen und Büschen bewachsen, daß man denkt, man wäre auf dem Amazonas unterwegs. Naja, wären da nicht die irländischen Temperaturen. Aber zumindest begleitet uns auch wieder der Sonnenschein von gestern.
Nach eineinhalb Stunden erreichen wir das Meelick Quay mit der angrenzenden Wehranlage. Von der angekündigten starken Strömung merken wir auch hier nichts, mag wohl an dem derzeit niedrigen Wasserstand liegen. Direkt danach geht es in einen mehreren hundert Meter langen Stichkanal, der zur Victoria Schleuse von Meelick führt. Da der Kanal recht eng ist, können wir auch mit unserem Fernglas noch nicht erkennen, ob die Schleusenanleger alle besetzt, bzw. die Schleusentore mal wieder geschlossen sind, wie wir es ja schon gewohnt waren. Aus der Ferne können wir jedoch einige Boote erkennen. Da uns aber keines entgegenkam, gingen wir davon aus, das erst mal wieder zu Tal geschleust wird. Da wir uns keinen Stress machen wollten, ging es mit Schleichfahrt in Richtung Schleuse. Als wir das Kanalende erreichen, konnten wir sehen, dass die Schleusentore nicht wie erwartet geschlossen waren, sondern offen standen und es sich bereits auch schon drei Boote, in Erwartung endlich geschleust zu werden, darin befanden. Uns wurde schnell klar, dass hier wohl alles auf uns gewartet hatte. Die Wartenden hatten wohl auch unsere Schleichfahrt in Richtung Schleuse mitbekommen. Wenn Blicke Löcher in Schiffsrümpfe brennen könnten, wären wir in der Schleuse versenkt worden.
Uns wurde auch schnell klar, dass es den Anderen auch darum ging, die geöffnete Portumna Drehbrücke zu erreichen, die um 12:30 Uhr geöffnet wird. Die Fahrt dauert von hier 1,5 Stunden und nun war es dank uns schon kurz nach 11 Uhr. Kaum waren die Schleusentore geöffnet begann auch schon die Shannon Rally. Jeder gab alles, was an maximaler Rumpfgeschwindigkeit seines Bootes möglich war. Bei den Heckwellen kenterten sogar die Enten durch. Aber wir haben es alle noch bis zur Brückenöffnung geschafft, waren sogar noch einige Minuten zu früh da. Noch immer vom Wettkampf geprägt, hatten wir auch vergessen, nach der Durchfahrt, das Brückengeld von 1,50€ zu entrichten.
Nach einer kurzen Kanalfahrt erreichen wir dann den Lough Derg, der mit gut 40 km Länge und 13.000 ha Fläche, der größte Shannonsee und drittgrößte See Irlands ist. Die Überfahrt zu unserem Zielhafen Dromineer gestaltet sich wieder etwas entspannter. Auch wenn hier wieder strickt nach Betonnung gefahren werden muss, da viele Untiefen, insbesondere um die ca. 70 kleine Inseln herum, lauern. Aber das Navigieren ist einfacher als wir gedacht haben, so dass wir bereits um 14:30 Uhr den Hafen ansteuern. Vor der Hafeneinfahrt macht eine Segelschule mit jugendlichen in ihren Jollen die Gewässer unsicher, so dass wir sie besser großräumig umfahren.

Als wir in den Hafen einlaufen, ist es schon recht voll, aber wir bekommen doch noch einen Platz am Anleger, aus dem gerade ein anderes Boot ausgelaufen ist. Nachdem wir unser Boot gut vertäut haben, schauen wir uns noch den schön gelegenen und gepflegten Hafen an. Danach machen auch noch eine kleine Wanderung ins Hinterland um unsere Beine wieder langsam an festen Boden zu gewöhnen.
In einem kleinen Lebensmittelladen am Hafen, wird durch eine nette, ältere Dame, auch ein kleine Wäscherei betrieben. Wir nutzen die Gelegenheit und lassen unseren Wäsche hier waschen um für die restlichen Tage auch noch ein paar frische Sachen zum Anziehen zu haben.

Den Abend lassen wir im nahegelegenen Pub „The Whiskey Still“, mit Fish-and-Chips und einem wunderbaren Blick auf den Hafen und den See ausklingen.


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Von Quigley’s Marina nach Banagher


Letzte Nacht hat es wieder mächtig geregnet und gestürmt. Gut das wir noch mal die Festmacher überprüft haben, bevor wir in die Koje sind. Trotzdem haben alle gut geschlafen, lag wohl an der Flasche Baileys, die wir am Abend zuvor geleert haben.
Nach einem wie immer reichhaltigen Frühstück, verlassen wir gegen 10 Uhr Quigley’s Marina in Richtung Lough Ree. Nach der Einfahrt in den See heisst es wieder Augen auf und die vielen kleinen Untiefen im Auge behalten, die mal als kleine Inselchen oder durch eine schwarze Stange zu erkennen sind, die aus dem Wasser ragen. Aber für uns mittlerweile routinierte Seemannschaft kein Problem mehr.
Die Strecke, die heute vor uns liegt führt uns zurück nach Banagher, unserem Heimathafen. Wir rechnen mit 5-6 Stunden Fahrtzeit inklusive einer Schleusung in Athlone. Nach 1,5 Stunden erreichen wir bereits die Schleuse. Wie immer auf unserer Reise haben wir auch dieses mal das Glück, dass die Schleusentore für uns geschlossen sind. Alle Warteanleger sind ebenfalls voll. Wir haben auch das Gefühl, dass mehr Boote als letzte Woche auf dem Shannon unterwegs sind. Die einigste Möglichkeit doch noch irgendwo festzumachen ist ein Anleger gleich nach der Brückendurchfahrt, der für ein Ausflugsschiff reserviert ist. Kurzerhand legen wir unser Boot an den Anleger, da auch kein Ausflugsschiff in der Nähe ist. Ein Ire an Land macht uns gleich darauf aufmerksam, dass wir hier nicht anlegen dürfen. Wir riskieren es trotzdem, sollte ja auch nur für kurze Zeit sein. Nach wenigen Minuten geht es dann auch schon weiter.
Die Schleuse ist mit vier Booten gut belegt. Aber es haben alle trotzdem noch genügend Platz. Das Schleusen geht recht schnell, so dass wir nach wenigen Minuten die Schleuse wieder verlassen können. Nach einem kurzen Blick zurück auf das imposante Wehr von Athlone, geht unsere Reise weiter. Nach weiteren 1,5 Stunden Fahrt kommen wir an Clonemacnoise vorbei, dessen Ruinen und Grabsteine wir schon auf der Hinfahrt besucht hatten. Auch hier erkennen wir durch den vollen Bootsanleger, dass wohl mehr Boote unterwegs sind. Aber wir müssen ja zum Glück nicht anlegen. Ein Boot von Emerald versucht sich am Anleger, aber bei dem frischen Wind klappt das nicht so, wie der Skipper sich das wohl gerne gewünscht hätte. Gegen 15:30 sind wir an unserem heutigen Ziel, Banagher. Die Sonne, die uns den ganzen Tag heute begleitet hat, ist uns bis hierher gefolgt. Nachdem wir unsere Vorräte für die nächsten fünf Tage wieder aufgefüllt haben (dank Lieferservice des lokalen Supermarktes), gab es heute zur Abschluss leckeres Lammfleisch mit Rosmarinkartoffeln und Gemüse, aus der eigenen Kombüse.

Den Abend liesen wir dann bei einem Glas Wein ausklingen während wir auf dem Heck sitzend den schönen Sonnenuntergang beobachten konnten. Herrlich.


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Von Banagher nach Shannonbridge


Nach dem wir zum heutigen Sonntag etwas laenger geschlafen hatten, gab es das erste Fruehstueck an Bord. Nachdem wir die Route fuer den ersten Toern Tag festgelegt hatten, ging es nun gestaerkt auf unsere erste Fahrt. Gemaechlich, mit 5 Knoten fahren wir in Richtung Norden. Das Ziel fuer heute ist Shannonbridge, das ca 15km entfernt liegt. Gegen 15 Uhr erreichen wie den Ort der nach der gleichnamigen Bruecke benannt ist, die hier 1757 erbaut wurde und noch genutzt wird. Wir haben Glueck. Am Anleger vor der Bruecke ist noch ein Plaetzchen frei. Wir legen an, nicht ganz einfach, da wir starken Rueckenwind haben aber auch nicht erst wenden wollten. Aber nach zwei Versuchen hat es dann geklappt. Da es trocken ist und sich die Sonne zeigt, machen wir uns auf, die Bruecke und das nahegelegenen Fort etwas genauer anzuschauen. Im nahegelegenen Ort entdecken wir auch Killeens’s Pub, der der schoenste am Shannon sein soll. Mit live Musik. Hier werden wir heute Abend auf jedenfall nochmal vorbeischauen und uns auch das WM Finale Niederlande-Spanien anschauen.

Fuer morgen ist dann die Weiterfahrt zur Klosteranlage Clonemacnoise und nach Athlone geplant


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Unser erster Tag auf dem Shannon


Nach einer zweistuendigen, abenteuerlichen Fahrt vom Flughafen Dublin, mit dem Transferbus nach Banagher, sind wir gegen 15:00 Uhr in unserem Heimathafen angekommen. Nach dem Einchecken bei Silverline Cruisers und einem 15 minütigen Einführungsvideo, durften wir endlich unsere Yacht mit dem romantischen Namen „36H“ beziehen. Danach hieß es erst mal Lebensmittel fuer die naechsten Tage an Bord Bunkern. Der SuperValue im Ort lieferte uns den Großeinkauf gottseidank auch gleich aufs Boot. Danach erhielten wir noch eine kurze Einweisung an Bord durch einen Mitarbeiter von Silverline bei der wir auch schon mal eine erste Testfahrt durch die Banagher Bridge absolvierten. Danach waren wir dann erst mal alle fertig und wollten unserem starken Hungergefühl etwas entgegensetzen. In Flynn’s Pub gab es dann was leckeres, waehrend wir nebenbei unseren WM Mannschaft die Daumen drueckten. Satt und gluecklich ueber das Spielergebnis ging es dann zurueck auf’s Boot. Muede vom anstregenden Anreisetag, ging es dann auch schnell in die Kojen.