My Boating Blog

Der Blog für Segel- und Motorboot Freunde


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Kroatien Segeltörn – Zweite Woche


Neue Crew, neues Boot. In der zweiten Woche geht es nun nochmals durch die schöne Insellandschaft Dalmatiens. Wir werden neue Buchten entdecken und auch Häfen anlaufen, die wir in der ersten Woche nicht besucht hatten.  Die Region bietet hier ja zum Glück unendlich viele und schöne Möglichkeiten.

Gestartet wird von der ACI Marina in Split. Dort haben wir unser neues Boot, die „Angela“ übernommen. 


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Marina Kastella – Törnende erste Woche


Am Tag zuvor war uns der unangenehme Geruch in der Bucht und dem Hafen der Stadt Milna schon unangenehm aufgefallen. Aber als es am Morgen derart durchgehend nach Fäkalien stank, war klar, das wir hier auf keinen Fall frühstücken wollten. Weder auf noch unter Deck. Es ist unfassbar, dass die Abwässer dieses schönen Städtchens nach all den Jahren, noch immer ungeklärt in das Hafenbecken geleitet werden.

So machten wir die Leinen los und verliessen schnell den unangenehm riechenden Liegeplatz. Schon nach einer halben Stunde ankerten wir in einer vorgelagerten Bucht und konnten unbehelligt, von einigen Wespen abgesehen,  frühstücken. Danach machten wir uns auf in Richtung Heimathafen, da wir bis zum Abend unsere Yacht wieder abliefern mussten. Aber bis dahin war noch viel Zeit und steuerten daher eine  schön gelegene Bucht auf der Insel Solta für eine Badestopp an. Unter Segel ging es dann weiter in Richtung Festland. Da wir weiterhin gut in der Zeit lagen, nutzten wir diese um das Mann-über-Bord Manöver unter Segel  zu üben. Selbstverständlich musste kein Crew-Mitglied den Job des Opfers übernehmen, sondern zwei aneinander gebundene Bojen.

Am späten Nachmittag erreichten wir dann wieder unseren Ausgangshafen „Marina Kastella“. Nachdem wir das Boot ordentlich übergeben hatten, wurde noch bei einem Glas Champagner,  das letzte mal auf die schöne Woche und die gemeinsame Zeit angestossen.

Morgen gibt es eine Crew- und Bootswechsel und es beginnt die zweite Woche  des Kroatien Törns….

Vielen Dank an die Crew für diese schöne Segelwoche (Jörg, Julia, Olaf, Frank, Tobi, Norbert)


Quelle: Navionics, 2016


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Milna – Brac


Der  „Plankenwecker“ funktionierte wie jeden Morgen. Gegen 7:30 Uhr sprangen die ersten Crew-Mitglieder auf dem Achterdeck herum, was in den darunterliegenden Kabinen, ein klares Signal zum Aufstehen war. Der Wind hatte über Nacht gedreht und der Wasserstand etwas gefallen, so dass wir nun näher am Ufer lagen. Da hier in der Bucht die Ufer schnell abfallen , war dies aber kein Problem. Nachdem wir das Schiff soweit klar hatten verliessen wir die Bucht von Stonica in Richtung Solta, wo wir vor unserem eigentlichen Ziel Milna, noch einen Badestopp einlegen wollten. Am frühen Nachmittag erreichten wir eine kleine Bucht auf Solta. Als jedoch unser Anker nach zwei Versuchen nicht halten wollte, versuchten wir es in der nächsten Bucht. Hier hatten wir etwas mehr Erfolg und fanden einen ruhigen Liege- und Badeplatz. Nachdem alle Bedürfnisse nach etwas Bewegung und Abkühlung befriedigt waren, machten wir uns auf den Weg nach Milna. Vor der Bucht von Milna stellten wir schnell fest, das wir nicht die einzigen mit diesem Ziel waren. Ettliche Boote lieferten sich regelrechte Rennen um die begehrten Liegeplätze in der Stadt. In Milna gibt es mehrere Hafenbetreiber. Wir fanden gleich einen Liegeplatz in der ersten Marina. Eine halbe Stunde später waren fast alle Plätze belegt. Es lohnt sich daher hier nicht zu spät einzufahren.

Am Abend liefen wir noch in die Stadt und genossen den schönen Sonnenuntergang.

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Quelle: Navionics, 2016


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Stontica – Vis


Heute war wieder ein Tag mit wenig Wind. So fuhren wir unter Motor die schöne, südliche Küste von Lastovo ab in Richtung der Insel Vis, unser heutiges Ziel. Wenn man die Küste Lastovos genau beobachten, kann man gelegentlich noch Geschützbunker in den Felsformationen erkennen, in denen noch Geschütze stehen. Zum Sonnenuntergang erreichten wir die kleine Bucht Stontica auf Vis. Hier lagen bereits schon einige Boote. Wir konnten jedoch noch eine Boje für uns ergattern. Das klare und noch relativ warme Wasser lud direkt noch zum Baden ein. Trotz das sich hier auch ein kleines Restaurant in der Bucht befindet, werden wir heute Abend durch unserem Smutje Olaf mit einem leckeren Abendessen versorgt.

Quelle: Navionics, 2016


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 Lastovo- Skrivena Luka


Im nahegelegenen Konzum Supermarkt versorgen wir uns mit allem, was für die kommenden Tage benötigen würde. Dann legten wir mit der Petra II ab und verließen wieder den Hafen von Lumbarda. Wir waren froh hier einen Liegeplatz bekommen zu haben. Die Liegegebühren von 340 kn waren soweit in Ordnung und die Sanitären Anlagen noch akzeptabel.

Unsere heutige Route führt uns zu der südlich gelegenen Insel Lastovo. Da wir hierfür eine kürzere Strecke zurücklegen mussten als in den vergangenen Tagen, hatten wir noch einen Badestopp eingelegt. Am späten Nachmittag erreichten wir die kleine Bucht Skrivena Luka, die im Süden von Lastovo liegt. Die Strecke heute mussten wir unter Motor zurücklegen, da der Wind nicht zum Segeln ausreichte. Einen Liegeplatz bekamen wir an der Steganlage des Restaurants „Porto Rosso“ in dem wir dann auch zu Abend gegessen haben.

Quelle: Navionics, 2016