My Boating Blog

Der Blog für Segel- und Motorboot Freunde


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Zurück nach Eldenburg


Heute Nacht hat es wie angekündigt, leicht zu regnen angefangen. Gegen 10 Uhr machten wir uns in Plau auf den Weg in Richtung Eldenburg. Nach einer Stunde hatten wir den Plauer See überquert und nach einer weiteren Stunde trafen wir pünktlich zur Öffnung der Drehbrücke um 12 Uhr, in Malchow ein. Nun hatten wir kein Hindernis mehr vor uns was einer zeitlichen Planung bedarf und so tuckerte unsere Soraya gemütlich über den Fleesen- und Kölpinsee. Dann waren es noch zwei Biegungen und schon war unser Heimathafen Eldenburg in Sicht. Am Samstag Nachmittag war hier wenig Betrieb, so tankten wir gleich das Boot auf, bevor sich später die rückkehrenden Boote sich vor der Tankstelle drängen. Kurz danach steuerten wir unseren Liegeplatz an und machten für diesen Urlaub das letzte mal fest. Eine erholsame und spannende Woche liegt hinter uns. Das Wetter war ebenso bis zum Schluss auf unserer Seite. Wir sagen Ahoi und bis zur nächsten Saison.

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Bergfest in Lübz


Die Nacht in Lübz war sehr ruhig. Außer einem Kindergartenfest, keinerlei Feiern zum Tag der deutschen Einheit. Für uns heißt es hier in Lübz dennoch „Bergfest“, d.h. das wir uns langsam auf den Weg zurück nach Eldenburg begeben müssen. Daher sollte es heute auf der Müritz-Elde-Wasserstraße wieder zurück nach Plau gehen. Was wir am Morgen noch nicht ahnen konnten, das es heute noch ein spannender Tag werden würde. Wir sind heute wieder etwas früher aufgestanden um noch genügend Zeit zum Frühstücken zu haben. Während sich die Nachbarschaft schon hektisch auf den Weg machte, dampfte bei uns noch der Kaffee auf dem Tisch und die frischen Brötchen vom Bäcker um die Ecke. Nach dem Frühstück machten wir uns ebenfalls auf den Weg und trafen gegen 10 Uhr an der Schleuse Lübz, auf unsere Nachbarschaft, die es auch noch nicht weiter geschafft hatten. Gemeinsam ging es dann durch die Schleuse. Insgesamt waren wir drei größere Boote, sowie noch zwei kleinere. Das sich hier bereits eine Schicksalsgemeinschaft zusammenfand konnte zu diesem Zeitpunkt noch niemand ahnen. Der nette Schleusenwärter gab uns noch den Rat, daß wir an der nächsten Schleuse Bobzin wieder alle zusammen Schleusen sollten, da diese nur eingeschränkt funktioniere. Näheres erfuhren wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Gespannt was uns erwartet machte sich der Bootskorso auf den Weg und erreichten ca 45 Minuten später die Schleuse in Bobzin. Die Ampeln standen auf rot und die Anzeige zeigte an, daß eine Gegenschleusung gerade läuft. So machten wir alle am Wartesteg fest und hofften das es gleich weiter geht. Unsere Hoffnung verflog, als wir mitbekamen, das durch die technischen Probleme der Schleuse, der Vorgang nicht die gewohnten 15-20 Minuten dauert, sondern weit über eine Stunde. So warteten wir bereits eine Stunde bis wir einfahren konnten und waren 1 Stunde und 20 Minuten in der Schleusenkammer, bis wir endlich die Schleuse wieder verlassen konnten. Es blieb also viel Zeit um sich mit den anderen Bootsmannschaften über deren heutige Ziele auszutauschen. Schnell wurde klar, das alle das gleiche Ziel hatten, nämlich noch nach Plau zu kommen. Aufgrund den 2,5 Stunden, die wir durch die Schleuse verloren hatten, war auch jedem schnell bewusst, das dies verdammt knapp werden würde, hatten wir doch noch die zwei Schleusen Barkow und Plau vor uns, sowie die Zugbrücke in Plau. Hart an der erlaubten Höchstgeschwindigkeit, ging es nun in Richtung Barkow. Vor uns die beiden größeren Boote, hinter uns die beiden kleineren. Auf halber Strecke zeigte sich an unserem Vordermann weißer Rauch, der aus dem Kühlwasserauslaß kam. Sie wurden langsamer und winkten uns vorbei. Eine Entscheidung, die sie noch bereuen würden, aber sie konnten ja in diesem Moment nicht anders. Somit rückten wir auf Position zwei vor. Nach einigen Kilometern setzen dann die beiden kleineren Boote zum überholen an. Das fanden wir nicht so lustig, da wir nicht sicher sein konnten, das wir als vermeintlich letztes Boot durch die Schleuse Barkow kommen. Das wäre dann für uns das aus für das heutige Ziel Plau gewesen. Aber wir gaben nicht auf und so trafen wir alle an der Schleuse Barkow ein. Nach ca 20 Minuten konnten wir alle einfahren. Zum Glück hatten wir alle Platz. Nach kurzer Zeit erreichte auch noch das Boot, das uns überholen lies, die Schleuse und bekam zum Glück auch Platz. Nun waren sie an letzter Stelle und während wir schleusten, machte die Nachricht die Runde, daß die letzte Schleuse in Plau, 10 Meter kürzer sei als diese. Somit war klar, daß es für einen von uns nicht mehr für die Schleuse Plau reichen wird. Das heizte den Ergeiz eines jeden nochmals an und die Rally setzte sich vort, mussten wir doch zur letzten Schleusung für heute um 15:30 an der Schleuse in Plau sein. Auf die Minute genau erreichten wir unser Ziel und konnten kurz darauf in die Schleuse einfahren. Wir konnten noch mit, das nachfolgende Boot, das uns zuvor noch überholen lies, bekam allerdings keinen Platz mehr in der Schleuse. Zum Glück war dies keine dieser anonymen Selbstbedienungsschleusen. Hier tat noch eine Schleusenwärterin ihren Dienst, die wir höflich überredeten doch noch eine Schleusung für das letze Boot durchzuführen. Nach anfänglichem Zögern, gab sie dann doch nach und stimmte zu. So konnten wir gegen 16 Uhr dann doch noch alle zusammen durch die eiserne Zugbrücke von Plau fahren und hatten unser heutiges Ziel doch noch erreicht.
Im Plauer Stadthafen, den wir ja schon zweimal aufgesucht hatten, haben wir uns für die Nacht noch einen freien Liegeplatz ergattert. Was für ein Tag.

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Von Plau nach Lübz


Nachdem wir gestern im südlichen Plauer See unterwegs waren, sollte es heute von Plau auf der Müritz-Elde-Wasserstraße nach Lübz gehen. Da heute vier Schleusen und eine Zugbrücke vor uns lagen, hieß es für unsere Verhältnisse früh aufstehen. So konnten wir mit der ersten Öffnung der Hubbrücke in Plau um 9 Uhr, die Brücke und die anschließende erste Schleuse passieren. Mit uns schleusten noch zwei andere Boote. Anschließend ging es auf dem schmalen, aber idyllischen Kanal durch die schöne Landschaft. Die beiden Boote vor uns, liesen es trotz Geschwindigkeitsbeschränkung gut laufen, da sie es anscheinend eilig hatten. Das war uns aber egal, wollten wir doch die schöne Landschaft und die Ruhe geniesen. Ärgerlich war allerdings, daß sie wohl wissend, daß wir nur wenige Minuten hinter ihnen waren, an der nächsten Schleuse die Schleusung umgehend auslösten. So sprang die Ampel leider auf rot und wir mussten 30 Minuten am Anleger auf Einfahrt warten. An der nächsten Schleuse hatten wir sie aber wieder eingeholt. Wir waren kaum mit ihnen in der Schleusenkammer, hatte man schon wieder die Schleusung ausgelöst, so daß es dieses mal ein noch nachfolgendes Boot traf. Da blieb einem nur ungläubiges Kopfschütteln bei soviel Egoismus. Weiter ging es auf der idyllischen Wasserstraße, die streckenweise durch die ins Wasser hängenden Bäume an den Amazonas erinnern könnte, wäre da nicht der kühle Wind, der uns heute mit nur 12 Grad ins Gesicht blässt. So waren wir auch froh, als wir gegen 14 Uhr die Lübzer Schleuse und den anschließenden Hafen erreichten. Die Einfahrt zum Hafen ist etwas versteckt und auch relativ eng, war aber gut zu meistern. Im Hafen selbst war noch ausreichend Platz für unsere Soraya. Da die Sonne mit ihren Strahlen noch wunderbar wärmte, schauten wir uns noch etwas in der Stadt um. Wir mussten allerdings feststellen, das hier leider wenig geboten wird. Aufgrund des Feiertages hatten auch die wenigen Cafés geschlossen. Den Abend werden wir im Restaurant „Alter Amtsturm“ bei einem Lübzer Bier und regionaler Küche ausklingen lassen.

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Guten Morgen Eldenburg


Ein frischer aber sonniger 1. Oktober erwartet uns nach der ersten Nacht an Bord. Die „Soraya“ hatten wir gestern übernommen und heute starten wir in Richtung Mecklenburger Großseen. Wie weit wir kommen werden wir sehen. Wir haben es ja nicht eilig und ein sonniger Tag wartet auf uns.

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